07 June 2026, 02:19

Junge Union fordert Umverteilung: Weniger Rente für mehr BAföG und Elterngeld

JU-Vorsitzender Winkel: Pensionserhöhung reduzieren, um BAföG und Elterngeld zu finanzieren

Junge Union fordert Umverteilung: Weniger Rente für mehr BAföG und Elterngeld

Johannes Winkel, Vorsitzender der Jungen Union (CDU), hat die Bundesregierung aufgefordert, die geplanten Rentenanpassungen zu überarbeiten. Sein Argument: Eine geringere Erhöhung würde Mittel für andere wichtige Sozialleistungen freimachen. Mit seinem Vorschlag will er vor allem BAföG-Förderungen und Elterngeld vor Kürzungen schützen.

Winkel kritisierte den aktuellen Kurs der Regierung, der eine geplante BAföG-Erhöhung streichen und gleichzeitig die Leistungen für Elternzeit kürzen sieht. Stattdessen plädiert er für eine geringere Rentenerhöhung – begrenzt auf drei Prozent –, um so Spielraum für andere Ausgaben zu schaffen. Durch diese Anpassung, so Winkel, ließen sich rund fünf Milliarden Euro für die BAföG-Reform mobilisieren.

Er betonte, dass die geplanten Erhöhungen – bei Renten, BAföG und Elterngeld – ursprünglich im Koalitionsvertrag vereinbart worden seien. Nun fordere er die Regierung auf, „sich für die junge Generation zusammenzureißen“. Sein Hauptanliegen ist es, das Elterngeld vor Kürzungen zu bewahren und gleichzeitig die zugesagte BAföG-Aufstockung umzusetzen.

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Der Vorschlag sieht vor, die freiwerdenden Mittel in die BAföG-Wohnkostenpauschale zu stecken und Kürzungen beim Elterngeld zu verhindern. Winkels Plan basiert auf einer gedrosselten Rentenerhöhung, um so die Unterstützung für Studierende und Familien in Balance zu halten. Eine offizielle Reaktion der Regierung auf seine Ideen steht noch aus.

Quelle