KI und Open Source revolutionieren ökologische Geflügelhaltung in Deutschland
Xaver Dussen vanKI und Open Source revolutionieren ökologische Geflügelhaltung in Deutschland
Ein neues Forschungsprojekt soll die ökologische Geflügelhaltung durch digitale Innovationen revolutionieren. Die Initiative "SimpleAgriData", geleitet von der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft (HKA), setzt auf KI und Open-Source-Technologie, um die landwirtschaftlichen Praktiken zu verbessern. Die Bundesförderung wurde im Januar offiziell bestätigt und markiert den Start der Zusammenarbeit.
Am 20. Januar übergab Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir den Förderbescheid an die Projektkoordinatorin. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt das Vorhaben, das Forscher und Industriepartner zusammenbringt.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen ökologische Masthühnerbetriebe, in denen Kamerasysteme für eine kontinuierliche Video- und Audioüberwachung installiert werden. Die Aufnahmen fließen in eine Open-Source-Datenplattform ein, die vom HKA-Team verwaltet wird. Dazu gehören die Steuerung der Projektentwicklung, die Pflege der Plattform sowie KI-gestützte Analysen.
Fortschrittliche KI-Modelle werten die gesammelten Daten aus, um die Betriebsabläufe zu optimieren. Ziel ist es, die Ressourceneffizienz, das Tierwohl und die wirtschaftliche Leistung zu steigern. Durch den Ausbau einer kompatiblen Datenplattform soll zudem der Datenaustausch in der Branche erleichtert werden.
Das Projekt "SimpleAgriData" zeigt, wie digitale Werkzeuge die ökologische Geflügelproduktion effizienter gestalten können. Mit Bundesförderung und wissenschaftlicher Führung will es praktische Lösungen für Landwirt:innen entwickeln. Die Ergebnisse könnten einen neuen Standard für datenbasierte Landwirtschaft in Deutschland setzen.






