11 May 2026, 02:21

Kretschmann fordert radikale Steuerreformen und Bürokratieabbau für KMU und Kommunen

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, der 'Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern noch mehr für Wohlhabende und große Unternehmen.'

Kretschmann fordert radikale Steuerreformen und Bürokratieabbau für KMU und Kommunen

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat weitreichende Steuer- und Rentendreformen gefordert. Zudem setzt er sich für Bürokratieabbau bei kleinen Unternehmen und Kommunen ein. Seine Äußerungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem die Parteien unterschiedliche Steuerkonzepte vorlegen und die Regierung in der Frage der weiteren Vorgehensweise gespalten ist.

Kretschmann kritisierte die fehlende Einigung zwischen SPD und CDU in der Steuerpolitik. Er argumentierte, dass widersprüchliche Signale aus Berlin bei Unternehmen und Steuerzahlern Verunsicherung auslösten.

Den jüngsten „Entlastungsbonus“ bezeichnete er als gescheitertes Instrument, das kaum Wirkung gezeigt habe. Stattdessen schlug er vor, kleine und mittlere Unternehmen sowie die Kommunen in seinem Bundesland vollständig von Meldepflichten zu befreien. Ziel sei es, den Verwaltungsaufwand zu verringern und die regionale Wirtschaft zu stärken.

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Zudem hinterfragte der Ministerpräsident, ob der Tankrabatt verlängert werden solle. Er betonte, dass eine solche Entscheidung sorgfältig abgewogen werden müsse, um frühere Fehler nicht zu wiederholen.

Über Baden-Württemberg hinaus regte Kretschmann an, dass sich Berlin an den Bürokratieabbau-Maßnahmen seines Bundeslandes ein Beispiel nehmen solle. Er ist überzeugt, dass schlankere Verwaltungsprozesse bundesweit die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands stärken würden. Aus seinem Umfeld hieß es, er sei bereit, sich sowohl in der Steuer- als auch in der Rentenpolitik für Reformen einzusetzen.

Kretschmanns Vorschläge zielen darauf ab, den Papierkram für Unternehmen zu reduzieren und die Steuerpolitik zu verbessern. Sein Appell an eine geschlossene Haltung der Regierung unterstreicht die anhaltenden Meinungsverschiedenheiten in der Hauptstadt. Die nächsten Schritte hängen davon ab, ob die Bundespolitik zu einem Kompromiss bei den Reformen findet.

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