Kyrgios zeigt Comeback-Stärke in Stuttgart – doch Fehler kosten den Sieg
Darko CarstenKyrgios zeigt Comeback-Stärke in Stuttgart – doch Fehler kosten den Sieg
Nick Kyrgios gibt starkes Comeback bei den Stuttgart Open – doch scheitert knapp im Einzel
Nach monatelanger Verletzungspause hat Nick Kyrgios bei den Stuttgart Open ein überzeugendes Tennis-Comeback gefeiert. Der Australier hatte sich zuvor einer Handgelenksoperation sowie vier Knie-Operationen unterziehen müssen, bevor er wieder auf den Platz zurückkehrte. Sein Einstand gelang ihm mit einem Sieg gegen den Weltranglisten-36., Corentin Moutet, in der ersten Runde.
In der zweiten Runde traf Kyrgios auf den japanischen Qualifikanten Sho Shimabukuro. Zunächst dominierte er das Spiel und gewann den ersten Satz – unter anderem mit einem überraschenden Unterhand-Aufschlag. Seine Aufschlagquote beim ersten Service war dabei makellos: 100 Prozent der Punkte gewann er mit dem ersten Aufschlag.
Doch im zweiten Satz drehte Shimabukuro die Partie und entschied den Durchgang im Tie-Break für sich. Kyrgios geriet in Diskussion mit dem Stuhlrichter, nachdem vor dem letzten Spiel neue Bälle eingeführt worden waren. Im entscheidenden dritten Satz schlug der Australier zwar elf Winner, beging jedoch auch zehn unerzwungene Fehler. Am Ende setzte sich Shimabukuro in drei Sätzen durch.
Trotz der Niederlage im Einzel feierte Kyrgios Erfolge im Doppel: An der Seite von Alexander Bublik erreichte er in Stuttgart das Viertelfinale. Sein nächstes Turnier wird die Halle Open in Deutschland sein.
Obwohl Kyrgios in Stuttgart trotz der Niederlage Ansätze seiner alten Stärke zeigte, kosteten ihn letzlich die Fehler den Sieg. Sein kraftvoller Aufschlag und aggressives Spiel blieben erkennbar – nun blickt er nach Halle, wo er seine Rückkehr fortsetzt.






