05 June 2026, 13:44

Lehrergehälter: Bis zu 8.700 Euro Unterschied zwischen den Bundesländern

In welchem deutschen Bundesland verdienen Lehrer am meisten?

Lehrergehälter: Bis zu 8.700 Euro Unterschied zwischen den Bundesländern

Lehrergehälter in Deutschland variieren stark je nach Bundesland

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Eine aktuelle Auswertung zeigt, dass die Unterschiede bei den Lehrergehältern in Deutschland fast 8.700 Euro pro Jahr betragen – zwischen den Spitzenverdienern und den am schlechtesten bezahlten Kräften. Die Gründe dafür liegen in den unterschiedlichen Bildungs- und Wirtschaftspolitiken der Bundesländer.

Ab 2026 wird Schleswig-Holstein mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 56.000 Euro an der Spitze stehen. Es folgen Hamburg mit 54.200 Euro und Rheinland-Pfalz mit 54.000 Euro. Am unteren Ende der Skala liegt Mecklenburg-Vorpommern, wo Lehrkräfte im Schnitt nur 47.400 Euro pro Jahr verdienen.

Die Gehaltsunterschiede haben mehrere Ursachen: Da Bildung in Deutschland Ländersache ist, legen die Bundesländer ihre eigenen Besoldungstabellen fest. Auch der Beamtenstatus, die Schulform und die historischen Gehaltsunterschiede zwischen Ost und West spielen eine Rolle. Zudem könnte eine bevorstehende Pensionierungswelle in Ostdeutschland zu höheren Löhnen führen, um neuen Lehrnachwuchs zu gewinnen.

Für Lehrkräfte bedeuten die regionalen Differenzen monatlich mehrere hundert Euro mehr oder weniger auf dem Konto. Die finanziellen Disparitäten zeigen, wie unterschiedlich die Bundesländer ihre Bildungssysteme bewerten und finanzieren.

Die Gehaltskluft spiegelt auch die wirtschaftlichen und politischen Realitäten in Deutschland wider. Mit Schleswig-Holstein an der Spitze und Mecklenburg-Vorpommern am unteren Ende unterstreicht die Differenz von 8.700 Euro pro Jahr die regionalen Ungleichheiten. Künftige Pensionierungen und politische Weichenstellungen könnten die Entwicklung dieser Zahlen in den kommenden Jahren weiter prägen.

Quelle