06 May 2026, 07:20

Merz will wirtschaftliche und militärische Partnerschaft mit Portugal stärken

Ausführliches historisches Plakat der ersten Grafschaft Tirol-Karte, das geografische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt und von erklärendem Text begleitet wird.

Merz will wirtschaftliche und militärische Partnerschaft mit Portugal stärken

Bundeskanzler Friedrich Merz hat eine Vertiefung der wirtschaftlichen und verteidigungspolitischen Beziehungen zu Portugal gefordert. Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund eines sprunghaften Anstiegs der portugiesischen Technologieexporte nach Deutschland um 150 Prozent im Jahr 2025 – ein deutlicher Beleg für die wachsenden Handelsverbindungen zwischen beiden Ländern.

Bei jüngsten Gesprächen betonten Merz und der portugiesische Ministerpräsident Luís Montenegro die Bedeutung einer Ausweitung des Handels über die eigenen Grenzen hinaus. Beide Regierungschefs waren sich einig, dass neue Handelsabkommen mit Drittstaaten das Wirtschaftswachstum in Deutschland und Portugal ankurbeln würden.

Auch die digitale Zusammenarbeit steht ganz oben auf der Agenda. Die Digitalisierungsminister beider Länder arbeiten derzeit an gemeinsamen Projekten, um technologische Fortschritte zu beschleunigen. Merz verwies dabei besonders auf die IT-Kompetenz als zentrales Feld für die künftige Kooperation.

In der Verteidigungspolitik schlug Merz eine engere militärische Partnerschaft vor, darunter den möglichen Kauf des deutschen Schützenpanzers Boxer durch Portugal. Ein solches Geschäft könnte die Abstimmung zwischen den Streitkräften beider Länder verbessern. Montenegro seinerseits würdigte die bedeutende Rolle deutscher Unternehmen für die portugiesische Wirtschaft.

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Darüber hinaus regte Merz eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Lufthansa und TAP Air Portugal an, um die Verbindungen in der Luftfahrt und Logistik zwischen den beiden Ländern auszubauen.

Die Gespräche markieren einen wichtigen Schritt hin zu engeren Wirtschafts- und Sicherheitsbeziehungen. Der Boom portugiesischer Technologieexporte nach Deutschland und mögliche Rüstungsgeschäfte könnten beide Nationen noch enger verbinden. Nun geht es darum, diese Pläne in naher Zukunft in konkrete Abkommen umzusetzen.

Quelle