Metro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für seine Logistikzentren
Carolina LangeMetro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für seine Logistikzentren
Metro Logistics Germany GmbH führt die Energiemanagement-Plattform flexOn von encentive an seinen deutschen Logistikstandorten ein. Das System soll die Energieeffizienz steigern und Kosten senken, indem es den Eigenverbrauch von Solarstrom optimiert und Lastspitzen intelligent steuert.
Als Pilotstandort dient das Logistikzentrum in Marl, das über eine Dach-Photovoltaikanlage mit einer installierten Leistung von rund 18 Megawatt Peak (MWp) verfügt. Die Plattform ermöglicht eine Echtzeit-Visualisierung der Energieflüsse sowie die automatisierte Steuerung von Verbrauchern mit hohem Strombedarf.
Das System wird Lasten basierend auf Energiedaten automatisch verschieben, um den Verbrauch zu optimieren. Zudem steuert es die Ladeinfrastruktur für Elektro-Stapler und priorisiert dabei Zeiten mit hoher Solarstromerzeugung oder niedrigen Strompreisen. Ellen Rupprath, Energiemanagerin bei Metro Logistics Germany GmbH, betont, dass die Plattform eine zuverlässige, standortübergreifende Datengrundlage für das Energiemanagement und operative Entscheidungen bietet.
Langfristig plant Metro Logistics, den Energieverbrauch und die -erzeugung an allen Standorten zentral zu überwachen und darzustellen. Nach Marl folgt die schrittweise Einführung in Altlandsberg, Bergkirchen, Hamm, Kirchheim und Groß-Gerau. Ziel ist eine standortübergreifende Optimierung von Energieverbrauch, Eigenerzeugung und Systemsteuerung. Durch die Plattform sollen die Effizienz gesteigert und die Energiekosten in den deutschen Niederlassungen des Unternehmens gesenkt werden.
