Münster und IHK stärken Fachkräfteausbildung in der Geoinformationstechnologie
Carolina LangeMünster und IHK stärken Fachkräfteausbildung in der Geoinformationstechnologie
Die Bezirksregierung Münster und die IHK Nord Westfalen vertiefen ihre Zusammenarbeit in der Berufsausbildung. Im Mittelpunkt steht die Sicherung von Fachkräften im Bereich der Geoinformationstechnologie. Diese Partnerschaft soll die Ausbildung in einem für die Digitalisierung entscheidenden Feld stärken.
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen ist für die Berufsausbildung im kaufmännischen und industriellen Bereich in der Region Münster zuständig. Die Bezirksregierung Münster hingegen verantwortet die berufliche Bildung im öffentlichen Sektor. Gemeinsam haben sie einen gemeinsamen Prüfungsausschuss eingerichtet, der die Bewertung von Auszubildenden in der Geoinformationstechnologie standardisiert.
Das Büro des Ausschusses ist bei der Bezirksregierung Münster angesiedelt. Seine Aufgabe besteht darin, einheitliche Standards für alle Auszubildenden im Regierungsbezirk Münster zu gewährleisten. Durch die Bündelung von fachlichem Know-how und Personalressourcen entfällt die Notwendigkeit separater Prüfungsgremien.
Geomatik-Fachleute spielen in diesem Bereich eine zentrale Rolle. Sie erfassen, verarbeiten und visualisieren raumbezogene Daten, die Aufgaben in Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft unterstützen. Vermessungstechniker leisten ebenfalls einen wichtigen Beitrag, indem sie georäumliche Daten mit modernen Messtechnologien erfassen und aufbereiten.
Die Zusammenarbeit der beiden Institutionen zielt darauf ab, den Fachkräftenachwuchs in diesem wachsenden Sektor langfristig zu sichern. Die Ausbildungen in der Geoinformationstechnologie sind nun in der gesamten Region einheitlicher und effizienter gestaltet. Der gemeinsame Prüfungsausschuss sorgt für einen ressourcenschonenden Einsatz und eine faire Bewertung aller Auszubildenden.
