05 June 2026, 19:44

Neuer Hausarzt in Astfeld dank 50.000 Euro Förderung vom Landkreis Goslar

Zukunft der lokalen Hausarztpraxis gesichert

Neuer Hausarzt in Astfeld dank 50.000 Euro Förderung vom Landkreis Goslar

Dr. Alexandro Hoyer Sepúlveda übernimmt eine Hausarztpraxis in Astfeld – dank einer Förderung von 50.000 Euro durch den Landkreis Goslar. Die finanzielle Unterstützung soll Ärztinnen und Ärzte in die Region locken und die medizinische Grundversorgung vor Ort verbessern. Für Hoyer Sepúlveda bedeutet der Schritt zugleich eine Rückkehr zu seinen Wurzeln, denn Astfeld liegt in der Nähe seiner Heimat.

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Der Landkreis Goslar hat ein Förderprogramm aufgelegt, um die Gesundheitsversorgung in der Region nachhaltig zu stärken. Mit den Zuschüssen werden Medizinerinnen und Mediziner beim Aufbau oder der Weiterführung von Praxen unterstützt – damit die Bevölkerung auch künftig eine wohnortnahe ärztliche Betreuung erhält. Die Verantwortlichen betonen, dass jede Förderung eine Investition in die Gesundheit und Zukunft der Gemeinschaft sei.

Dr. Hoyer Sepúlveda arbeitete zuvor als Herzchirurg an der Universitätsklinik Leipzig. Doch er entschied sich für den Wechsel in die Allgemeinmedizin, um eine bessere Work-Life-Balance und mehr persönliche Zufriedenheit zu erreichen. Neben der Praxisleitung wird er zudem als Kassenarzt tätig sein.

„Ein wichtiger Baustein für die Lebensqualität“, begrüßte Langelsheims Bürgermeister Ingo Henze die Ansiedlung. Lokale Ärztinnen und Ärzte seien unverzichtbar, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Das Programm ist Teil umfassender Bemühungen, die langfristige medizinische Betreuung in ländlichen Gebieten wie Astfeld zu sichern.

Die 50.000 Euro Förderung ermöglichen Dr. Hoyer Sepúlveda den Aufbau seiner Praxis in Astfeld. Seine Niederlassung festigt das gesundheitliche Versorgungsnetz der Region und stellt sicher, dass die Einwohnerinnen und Einwohner weiterhin Zugang zu essenziellen Leistungen haben. Der Landkreis setzt weiterhin auf gezielte Anreize, um medizinisches Personal in unterversorgte Gebiete zu holen.

Quelle