Neues Schuljahr 2025: Baden-Württemberg setzt auf sichere Schulwege für über eine Million Kinder
Marijan MangoldNeues Schuljahr 2025: Baden-Württemberg setzt auf sichere Schulwege für über eine Million Kinder
Neues Schuljahr in Baden-Württemberg startet am 15. September 2025
Mit über einer Million Schülerinnen und Schülern, die am 15. September 2025 in Baden-Württemberg wieder die Klassenzimmer füllen, beginnt das neue Schuljahr. Darunter sind mehr als 100.000 Erstklässler – Anlass für die Behörden, die jährliche Kampagne "Sicherer Schulweg" zu starten. An der Initiative beteiligen sich mehrere Ministerien, die Polizei sowie Verkehrsicherheitsorganisationen, um Kinder auf ihrem Weg zur Schule zu schützen.
Im Mittelpunkt der Aktion stehen Unfallprävention durch strengere Verkehrskontrollen und Aufklärung. Die Polizei wird vermehrt im Umfeld von Schulen präsent sein, die Einhaltung von Tempolimits und die Fahrradsicherheit überprüfen sowie darauf achten, dass Autofahrer die Regeln beachten. 2024 registrierten die Beamten 378 Vorfälle auf Schulwegen – ein Rückgang um fast 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Eltern werden aufgefordert, den Schulweg vor Beginn des Unterrichts mit ihren Kindern zu üben. Die Wahl der sichersten Route und reflektierende Elemente an Kleidung oder Schulranzen können die Sichtbarkeit an dunklen Morgen verbessern. Stellvertretender Ministerpräsident Thomas Strobl appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, besonders aufmerksam zu sein – vor allem bei Erstklässlern, die sich oft zum ersten Mal im Straßenverkehr bewegen.
Langfristiges Ziel ist die "Vision Zero": ein Verkehrssystem ohne Tote oder Schwerverletzte, insbesondere auf den Wegen, die Schülerinnen und Schüler nutzen. Die Behörden betonen, dass bereits kleine Vorsichtsmaßnahmen wie angepasstes Tempo und bessere Sichtbarkeit einen großen Unterschied für die Sicherheit der Kinder machen können.
Mit Beginn des Schuljahres werden Polizei und Behörden ihre Präsenz in Schulnähe aufrechterhalten. Die Aktion "Sicherer Schulweg" setzt auf Kontrolle und Aufklärung, um Risiken zu minimieren. Die Verantwortlichen hoffen, dass die gemeinsamen Anstrengungen zu weniger Unfällen und sicheren Schulwegen für alle Kinder führen.






