NRW-Kommunen zeigen, wie Klimaschutz und Wirtschaft Hand in Hand gehen
Darko CarstenNRW-Kommunen zeigen, wie Klimaschutz und Wirtschaft Hand in Hand gehen
Kürzlich zeigte eine Veranstaltung, wie Kommunen in Nordrhein-Westfalen Klimaschutz mit wirtschaftlichen Vorteilen verbinden. Fachleute und Verantwortliche aus Politik und Verwaltung trafen sich, um Wege zu diskutieren, wie die Energiewende vorangetrieben und gleichzeitig die Haushalte der Städte und Gemeinden entlastet werden können.
Christian Mildenberger, Geschäftsführer von NRW.Energy4Climate, eröffnete die Runde mit dem Hinweis, dass viele Städte in der Region bereits Vorreiter bei Klimaprojekten seien. Regierungspräsident Andreas Bothe betonte anschließend, dass nachhaltige Energie nicht nur das Klima schütze, sondern auch die lokale Wirtschaft stärke und angespannte Kommunalhaushalte entlaste.
Maria Pantiou und Christian Tögel von NRW.Energy4Climate stellten intelligentes Energiemanagement als Instrument vor, um Kosten zu senken. Christoph Grotholtmann aus Greven präsentierte eine Fallstudie zu energetisch autarken Kläranlagen und zeigte auf, wie sich dadurch konkret sparen lässt.
Gesche Ahmann aus Ascheberg und Ralf Marpert vom energieland2050 e.V. erörterten Finanzierungsmöglichkeiten für kommunale Wärmenetze. Zudem ging es um regionale Wertschöpfung durch Unternehmenskooperationen und Bürgerwindprojekte. Andreas Grotendorst von Münsterland e.V. erläuterte, wie die Initiative „Münsterland ist Klimaland“ Wirtschaftsförderung mit lokalem Klimaschutz verknüpft.
Die Teilnehmer verließen die Veranstaltung mit dem klaren Willen, die Energiewende entschlossen voranzutreiben. Im Fokus stehen dabei Lösungen, die sowohl Klimaziele als auch kommunale Finanzen stärken. Die Diskussionen lieferten praktische Ansätze für die Umsetzung vor Ort.






