Papst Leo XIV. trifft Bad Bunny: Ein ungewöhnliches Zusammentreffen in Madrid
Marijan MangoldPapst Leo XIV. trifft Bad Bunny: Ein ungewöhnliches Zusammentreffen in Madrid
Papst Leo XIV. unternahm Anfang Juni einen sieben Tage dauernden apostolischen Besuch in Spanien. Sein Programm umfasste große öffentliche Veranstaltungen, ein privates Treffen mit einem weltbekannten Musikstar sowie eine überraschende Überschneidung mit einem Großkonzert in Madrid.
Der Pontifex traf am 6. Juni in Madrid ein. Noch am selben Abend versammelten sich rund 500.000 Menschen zu seinem „Fest des Glaubens“. Einen Tag später nahmen bereits etwa 1,2 Millionen Gläubige an seiner Freiluftmesse und der anschließenden eucharistischen Prozession teil.
Vor dem Besuch hatte Papst Leo angedeutet, dass sich manche junge Teilnehmer möglicherweise für seine Veranstaltung statt für ein konkurrierendes Konzert entscheiden könnten. Bei diesem Konzert handelte es sich um das des puerto-ricanischen Künstlers Bad Bunny, der als „König des Latin Trap“ gilt. Der sechsfache Grammy-Gewinner, der in den USA bereits vier Nummer-eins-Alben platzierte, war katholisch aufgewachsen und hatte einst im Kirchenchor seiner Gemeinde gesungen.
Am 8. Juni trafen die beiden im Madrider Stadion Santiago Bernabéu kurz aufeinander. Das private Gespräch dauerte nur wenige Minuten, und es wurden keine offiziellen Fotos veröffentlicht.
Das Treffen markierte eine ungewöhnliche Begegnung von Glaube und Popkultur. Beide Persönlichkeiten zogen während ihres Aufenthalts in Madrid riesige Menschenmengen an, doch ihre Veranstaltungen verfolgten völlig unterschiedliche Ziele. Der Papstbesuch verlief nach dem Zusammentreffen wie geplant weiter.






