Porsche kämpft mit drastischem Gewinnrückgang und plant radikale Einschnitte
Carolina LangePorsche kämpft mit drastischem Gewinnrückgang und plant radikale Einschnitte
Porsche bereitet sich auf eine Zukunft mit geringeren Produktionszahlen vor – nach rund 280.000 verkauften Fahrzeugen im vergangenen Jahr. Das Unternehmen verzeichnete die schwächsten Finanzkennzahlen seit über 15 Jahren: Der Nettogewinn brach 2025 um mehr als 90 Prozent ein.
Seit dem Herbst laufen Verhandlungen zwischen der Porsche-Geschäftsführung und dem Betriebsrat über Kostensenkungen und Stellenabbau. Bereits zuvor hatte das Unternehmen angekündigt, bis 2025 etwa 3.900 Arbeitsplätze abzubauen. In diesem Zeitraum wurde auch die Produktion der bisherigen 718-Berie eingestellt.
Vorstandschef Michael Leiters rechnet mit einem zügigen Abschluss der Gespräche über ein zweites Sparpaket. Eine Einigung soll noch vor der betrieblichen Sommerpause im Juli stehen. Porsche strebt an, den Mitarbeitenden möglichst bald Klarheit über die Verhandlungen zu geben.
Um auch mit sinkenden Stückzahlen profitabel zu bleiben, setzt Porsche auf eine engere Zusammenarbeit mit Audi. Zudem führt die Marke die Einstiegsbaureihe 718 fort, um mit günstigeren Preisen neue Kundschaft zu gewinnen.
Die Herausforderung für Porsche besteht darin, trotz reduzierter Produktion die Rentabilität zu sichern. Das Unternehmen senkt Kosten, baut Stellen ab und passt sein Modellportfolio an, um die finanzielle Stabilität zu wahren. Mitarbeiter und Stakeholder warten gespannt auf die Ergebnisse der laufenden Verhandlungen.






