Sachsen-Anhalt verzeichnet Rekordzuwachs bei ausländischen Arbeitskräften in zehn Jahren
Marijan MangoldSachsen-Anhalt verzeichnet Rekordzuwachs bei ausländischen Arbeitskräften in zehn Jahren
Sachsen-Anhalt verzeichnet starken Anstieg ausländischer Arbeitskräfte
In Sachsen-Anhalt hat sich die Zahl der ausländischen Beschäftigten in den vergangenen zehn Jahren deutlich erhöht. Das Bundesland führt damit in Ostdeutschland beim Wachstum internationaler Arbeitskräfte. Für den regionalen Arbeitsmarkt sei Zuwanderung unverzichtbar, betonen Behörden.
Zwischen Juni 2024 und Juni 2025 stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten ausländischen Arbeitnehmer in Sachsen-Anhalt um 5.560. Innerhalb eines Jahrzehnts betrug der Gesamtanstieg 308 Prozent. Mittlerweile kommen fast 9 Prozent aller Beschäftigten im Land aus dem Ausland.
Die Anzahl der Unternehmen, die ausländische Arbeitskräfte einstellen, hat sich seit 2015 mehr als verdoppelt. Aktuell beschäftigt jedes vierte Unternehmen internationale Mitarbeiter. Besonders große Betriebe stellen überdurchschnittlich oft ausländische Arbeitnehmer ein. Dennoch verzichten fast drei Viertel der Firmen in Sachsen-Anhalt weiterhin auf Personal aus dem Ausland.
Markus Behrens, Geschäftsführer der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt–Thüringen der Bundesagentur für Arbeit, unterstreicht die Bedeutung von Zuwanderung. Zwischen 2020 und 2025 habe das Land ein stärkeres Wachstum bei ausländischen Beschäftigten verzeichnet als andere ostdeutsche Regionen. Der Trend zeige, wie wichtig internationale Arbeitskräfte für die lokale Wirtschaft werden.






