08 June 2026, 14:21

Satelliten sollen Deutschlands Funklöcher im Mobilfunknetz schließen

Smartphone-Empfang via Satellit: Deutsche Anbieter wollen Totzonen auf unterschiedliche Weise füllen

Satelliten sollen Deutschlands Funklöcher im Mobilfunknetz schließen

Deutschlands größte Telekommunikationsunternehmen setzen auf Satelliten, um Funklöcher zu schließen

Neue Partnerschaften sollen tote Zonen im Mobilfunknetz beseitigen und eine zuverlässige Notfallkommunikation ermöglichen. Der Vorstoß kommt, während Konzerne wie O2, Vodafone und die Deutsche Telekom nach Lösungen aus dem All suchen.

O2 Telefónica arbeitet mit dem Unternehmen OQ Technology zusammen, um in Mecklenburg-Vorpommern Satellitenverbindungen zu testen. Das europäische Unternehmen betreibt bereits fünf Satelliten und plant noch in diesem Jahr drei weitere zu starten. Bis 2027 will OQ 48 Satelliten im Orbit haben, die alle 30 Minuten aktualisierte Abdeckung bieten.

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Auch Vodafone investiert in mobilfunkbasierte Satellitendienste – über ein Joint Venture mit AST SpaceMobile. Die Deutsche Telekom wiederum hat eine Kooperation mit Starlink bekannt gegeben, um bis 2028 den Empfang in abgelegenen Gebieten zu verbessern.

OQ Technology betont seine Unabhängigkeit von US-Regulierungen und die starke Unterstützung durch EU-Institutionen. Langfristig strebt das Unternehmen ein Netzwerk von 150 Satelliten bis 2028 oder 2029 an, um durchgehende Abdeckung für datenintensive Anwendungen zu ermöglichen.

Die Satellitenprojekte könnten die Mobilfunknetze in ganz Deutschland stärken. Besonders Rettungsdienste und ländliche Gemeinden würden von unterbrechungsfreier Konnektivität profitieren. Die Zusammenarbeit unterstreicht zudem Europas wachsende Rolle bei der telekommunikationsbasierten Raumfahrtinfrastruktur.

Quelle