SPD-Politikerin Midyatlı lehnt jede Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch ab
Carolina LangeSPD-Politikerin Midyatlı lehnt jede Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch ab
Serpil Midyatlı, stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, hat jede Zusammenarbeit mit der rechtsextremen Alternative für Deutschland (AfD) scharf verurteilt. Sie kritisierte den ehemaligen SPD-Politiker Torsten Albig dafür, überhaupt Minderheitsregierungen mit der Partei in Erwägung zu ziehen.
Midyatlı bezog in einer Reihe klarer Stellungnahmen unmissverständlich Position. Sie bezeichnete die AfD als „unmenschlich und demokratiefeindlich“ und gelobte, ihr „immer und überall“ entgegenzutreten. Ihre Kritik erfolgte, nachdem Albig, einst SPD-Mitglied, mögliche Bündnisse mit der rechtspopulistischen Partei ausgelotet hatte.
Sie ging noch einen Schritt weiter und forderte ein vollständiges Verbot der AfD. Gleichzeitig verlangte sie eine sofortige Prüfung, ob die Partei mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Ihre Haltung spiegelt eine kompromisslose Ablehnung jeglicher politischer Annäherung an die AfD wider.
Als führende Stimme der SPD unterstreichen Midyatlıs Äußerungen die langjährige Weigerung der Partei, mit der extremen Rechten zusammenzuarbeiten. Ihre Worte deuten zudem auf wachsende Spannungen in der deutschen Politik hin, wie mit dem erstarkten Einfluss der AfD umgegangen werden soll.
Midyatlıs Forderungen setzen nun juristische und politische Institutionen unter Druck. Eine verfassungsrechtliche Prüfung könnte über die künftige Rolle der AfD in der deutschen Regierung entscheiden. Ihr entschiedener Widerstand zieht zudem eine klare Grenze für SPD-Mitglieder, die über irgendeine Form der Kooperation nachdenken.






