10 June 2026, 18:41

SPD-Spitzenkandidat Krach will Reiche mit neuer Solidaritätssteuer belasten

Krach schlägt 'Zukunftssolidaritätssteuer' vor

SPD-Spitzenkandidat Krach will Reiche mit neuer Solidaritätssteuer belasten

Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat einen neuen Steuerplan vorgelegt. Sein Vorschlag zielt auf Gutverdiener ab und sieht eine Abgabe zur Bekämpfung der wachsenden Ungleichheit in Deutschland vor. Die Initiative kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Partei wegen ihres Umgangs mit sozialen Fragen in der Kritik steht.

Krachs Plan sieht eine „Zukunfts-Solidaritätsabgabe“ von fünf Prozent auf Einkommen über 300.000 Euro für Einzelpersonen und 500.000 Euro für verheiratete Paare vor. Die Steuer soll bis 2030 gelten, und sämtliche Einnahmen würden direkt in Bildungs- und Familienförderprogramme fließen.

Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Sorgen über die zunehmende Vermögenskluft in der deutschen Gesellschaft. Krach argumentiert, die SPD müsse handeln, um Sparmaßnahmen zu stoppen, die besonders benachteiligte Gruppen unverhältnismäßig belasten. Besonders gefährdet sieht er Alleinerziehende, Rentner, pflegende Angehörige, Auszubildende und Studierende.

Zudem ist er überzeugt, dass es der Partei bisher nicht gelungen ist, die Vorzüge einer starken sozialen Demokratie überzeugend zu vermitteln. Aktuelle Wahlergebnisse und Umfragen deuten darauf hin, dass das Vertrauen der Bevölkerung in die SPD nachgelassen hat. Mit der Priorisierung dieser Steuer hofft Krach, das Vertrauen zurückzugewinnen und das Engagement für soziale Gerechtigkeit zu unterstreichen.

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Die geplante Abgabe soll die finanzielle Belastung der Bedürftigsten verringern. Die Mittel würden in Bildung und Familienleistungen fließen und gleichzeitig die Ungleichheit verringern. Die Maßnahme läuft vorerst bis 2030 – sofern sie nicht verlängert wird.

Quelle