VSG Altglienicke triumphiert im Berliner Pokalfinale und zieht in den DFB-Pokal ein
Carolina LangeVSG Altglienicke triumphiert im Berliner Pokalfinale und zieht in den DFB-Pokal ein
VSG Altglienicke krönt sich im Berliner Pokalfinale mit einem dramatischen Sieg und zieht in die erste Runde des DFB-Pokals ein
In einem packenden Finale sicherte sich die VSG Altglienicke den Berliner Pokal und damit die Teilnahme an der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals. Das Spiel gegen den BFC Dynamo ging in die Verlängerung, wo Torhüter Luis Maria Zwick und Spätheld Jonas Nietfeld mit entscheidenden Aktionen den Sieg perfekt machten.
Die Partie begann mit einer starken ersten Halbzeit der Altglienicker, doch nach 90 Minuten stand es unverändert 1:1. Die Mannschaft spielte den Großteil der Begegnung in Unterzahl, was die Spannung zusätzlich steigerte. Zwick, der vor dem Spiel selbst Nervosität einräumte, avancierte zum Matchwinner – er hielt einen Elfmeter und glänzte mit weiteren Paraden.
In der Verlängerung traf Jonas Nietfeld zum entscheidenden Tor und bescherte seiner Mannschaft damit den Einzug in den DFB-Pokal. Sportdirektor Torsten Mattuschka bezeichnete die emotionale Achterbahnfahrt später als so intensiv, dass er „fast gestorben“ sei – betonte aber, der Sieg sei absolut verdient. Seine Freude währte jedoch nur kurz: Er musste die Feierlichkeiten vorzeitig verlassen, um seine Tochter bei einem Cheerleading-Auftritt zu unterstützen.
Zwick blickt auf einen „grauenhaften“ Abend zurück – bis der Schlusspfiff alles in einen „herrlichen Tag“ verwandelte. Während er mit seinen Teamkollegen den Erfolg feiern wollte, träumte Mattuschka bereits von einer prominenten Auslosung gegen Top-Teams wie den FC Bayern München, Schalke 04 oder Werder Bremen.
Für Altglienicke ist es die erste Teilnahme am DFB-Pokal überhaupt. Mit Zwicks Heldentaten und Nietfelds Treffer in der Verlängerung krönte die Mannschaft eine anstrengende, aber triumphale Nacht – und ist nun offiziell im Lostopf für die erste Pokalrunde.






