Warum deutsche Firmen jährlich Milliarden durch schlechte Nachfolgeplanung verlieren
Carolina LangeWarum deutsche Firmen jährlich Milliarden durch schlechte Nachfolgeplanung verlieren
Mangelnde Nachfolgeplanung kostet deutsche Unternehmen jährlich Milliarden
Familienstreitigkeiten, plötzliche Führungsausfälle und die Weigerung, die Geschäftsführung abzugeben, zählen zu den häufigsten Gründen für gescheiterte Unternehmensübergaben. Mit 43 Prozent sind Familienkonflikte die Hauptursache für missglückte Nachfolgen. Der plötzliche Krankheitsfall oder Tod eines Führungskräfte ohne ausreichende Vorsorge führt in 35 Prozent der Fälle zu chaotischen Übergängen. Auch die mangelnde Bereitschaft der bisherigen Führung, loszulassen, spielt eine große Rolle und ist für 33 Prozent der Fehlschläge verantwortlich.
An vierter Stelle stehen Veränderungen im Geschäftsmodell, die 29 Prozent der Nachfolgeversuche erschweren. Zusammen verursachen diese Probleme erhebliche finanzielle Verluste in Unternehmen aller Branchen in Deutschland.
Fehlende oder unzureichende Nachfolgestrategien destabilisieren Betriebe und richten wirtschaftlichen Schaden an. Um ihren Wert zu sichern und reibungslose Führungswechsel zu gewährleisten, müssen Unternehmen diese Risiken dringend angehen.
