Wohngeld als Rettungsanker: Warum Millionen Haushalte leer ausgehen
Marijan MangoldWohngeld als Rettungsanker: Warum Millionen Haushalte leer ausgehen
Steigende Mieten in Deutschland setzen Rentner und Haushalte mit niedrigem Einkommen zunehmend unter Druck. Das Wohngeld bietet zwar finanzielle Unterstützung – doch nur etwa zwei Millionen Haushalte erfüllen derzeit die strengen Voraussetzungen für den Bezug.
Die Leistung soll die Wohnkosten für diejenigen erleichtern, die keine anderen staatlichen Hilfen wie Bürgergeld oder Sozialhilfe erhalten. Ob ein Anspruch besteht, hängt von der örtlichen Mietenhöhe, der Haushaltsgröße, dem Einkommen und steuerlichen Freibeträgen ab. Die durchschnittliche Zahlung liegt bei etwa 300 Euro monatlich, wobei jeder Fall individuell geprüft wird.
Auch Immobilienbesitzer können unter bestimmten Bedingungen einen Lastenzuschuss erhalten – eine Förderung, die bei belastungsbedingten Wohnkosten hilft. Die Höhe dieser Leistung wird sich zum 1. Januar 2027 im Rahmen einer geplanten Anpassung ändern.
Wer Unterstützung bei der Antragstellung benötigt, kann sich an den SoVD in Braunschweig wenden. Die Organisation berät nicht nur zum Wohngeld, sondern auch zu rentenrechtlichen Fragen.
Angesichts weiter steigender Mieten bleibt das Wohngeld eine wichtige Entlastung für anspruchsberechtigte Haushalte. Die für 2027 vorgesehene Neuregelung wird zeigen, wie sich die künftigen Zahlungen entwickeln. Gleichzeitig helfen Beratungsstellen dabei, den Antragsprozess für Bedürftige zu vereinfachen.






