Baden-Württemberg investiert 248 Millionen Euro in moderne Krankenhausinfrastruktur bis 2026

Xaver Dussen van
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Ein detaillierter architektonischer Plan des Rosenhof-Krankenhauses in Hamburg, Deutschland, mit einem Gebäude mit zahlreichen Kabeln und Texten, die den Aufbau beschreiben, einschließlich Räumen, Fluren und anderen Merkmalen.Xaver Dussen van

Baden-Württemberg investiert 248 Millionen Euro in moderne Krankenhausinfrastruktur bis 2026

Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat ein 248 Millionen Euro schweres Krankenhausbauprogramm für das Jahr 2026 freigegeben. Die am 10. Februar bewilligten Mittel fließen in 14 Bauvorhaben und sechs Planungsphasen im gesamten Land. Im Fokus stehen dabei die Modernisierung medizinischer Geräte sowie die Sanierung zentraler Abteilungen in mehreren Krankenhäusern.

Das größte Einzelprojekt des Programms ist das Zentralkrankenhaus Albbruck im Landkreis Waldshut. Nach jahrelanger Vorbereitung kann nun die Bauphase beginnen. Ein weiteres Großvorhaben, das Ortenau Klinikum in Lahr, hat die Planungsgenehmigung erhalten – die Arbeiten sollen Mitte 2027 starten und bis 2032 abgeschlossen sein.

Ein Teil der Fördergelder wird zudem in kurzfristige Verbesserungen fließen, etwa in neue Sterilisationsanlagen für Medizinprodukte im Westallgäu-Klinikum und in der Rechbergklinik. Die Pathologie des Städtischen Klinikums Karlsruhe wird vollständig saniert. Weitere Investitionen sind für Erweiterungsprojekte im Diakonie-Krankenhaus Stuttgart, der Vulpius-Klinik in Bad Rappenau sowie im Epilepsie-Zentrum Kehl-Kork vorgesehen.

Über die Baumaßnahmen hinaus hat das Land die Pauschalförderung für Krankenhäuser erhöht. Die Mittel steigen von 233 Millionen Euro im Jahr 2025 auf 301 Millionen Euro im Jahr 2026. Planungszuschüsse unterstützen künftige Zentralklinik-Standorte in Essingen, Rastatt, Lahr und Singen sowie Einrichtungen in Allensbach und Emmendingen.

Insgesamt stellt der Doppelhaushalt 2025/2026 rund 1,07 Milliarden Euro für Investitionen in Krankenhäuser bereit. Die Projekte verteilen sich auf Standorte von Stuttgart und Esslingen bis hin zu Gerlingen, Aalen, Bretten und Wangen im Allgäu.

Mit dem Programm 2026 werden 20 Krankenhäuser in Baden-Württemberg modernisiert. Bau- und Planungsförderungen zielen darauf ab, die Infrastruktur zu erneuern und die Kapazitäten auszubauen. Die erhöhten Landesmittel unterstreichen den Kurs, die Gesundheitsversorgung in den kommenden sechs Jahren nachhaltig zu stärken.

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