ZF Friedrichshafen: 91 Prozent stimmen für radikale Umstrukturierung bis 2027
ZF Friedrichshafen: 91 Prozent stimmen für radikale Umstrukturierung bis 2027
Beschäftigte der Antriebsstrang-Sparte von ZF Friedrichshafen stimmen mit großer Mehrheit für umfassenden Umstrukturierungsplan
Die Mitarbeiter der Antriebsstrang-Division von ZF Friedrichshafen haben einem weitreichenden Restrukturierungsvorhaben mit überwältigender Mehrheit zugestimmt. Bei der Abstimmung sprachen sich 91 Prozent der IG-Metall-Mitglieder in der "Division E" für die Änderungen aus, die bis 2027 mehr als 500 Millionen Euro einsparen und gleichzeitig Arbeitsplätze sichern sollen.
Die Anfang dieses Monats finalisierte Vereinbarung trägt den Titel "Pakt für Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplatzsicherheit". Sie sieht keine Werksschließungen in Deutschland vor, wo zwei Drittel der rund 30.000 Beschäftigten der Division weltweit tätig sind. Zu den wichtigsten Standorten zählen der Firmensitz am Bodensee sowie die Werke in Saarbrücken und Schweinfurt.
Trotz des Arbeitsplatzschutzes sollen bis 2030 etwa 7.600 Stellen abgebaut werden. Der Deal schließt Outsourcing aus, doch bleibt unklar, wie genau die Streichungen auf die drei deutschen Hauptstandorte verteilt werden. Barbara Resch, Bezirksleiterin der IG Metall in Baden-Württemberg, betonte die starke Solidarität der Belegschaft während des Verhandlungsprozesses.
Die Einsparmaßnahmen treten ab dem 1. Oktober 2025 in Kraft. Unternehmen und Mitarbeiter werden die Veränderungen gemeinsam umsetzen.
Der Umstrukturierungsplan wird die Antriebsstrang-Sparte von ZF Friedrichshafen in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Zwar fallen 7.600 Arbeitsplätze weg, doch die Vereinbarung schützt die deutschen Standorte vor Schließungen und verhindert Outsourcing. Die Unterstützung der Gewerkschaft zeigt einen geschlossenen Ansatz, um die Wettbewerbsfähigkeit in einer sich wandelnden Branche zu erhalten.
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